Funken lernen kann jeder!

Funken lernen kann jeder: Amateurfunk!

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Amateurfunk ist ein Funkdienst wie andere Funkdienste, z. B. Flugfunk und -navigation, Rettungsdienste, Seefunk, Hörfunk und Fernsehen. Die Teilnahme am Amateurfunkdienst setzt eine bestandene Prüfung bei der Bundesnetzagentur voraus.

Die Funkamateure von DL0DPM, der Amateurfunkstation auf dem Dach des Museums für Kommunikation in Frankfurt/M, im Deutschen Amateur-Radio-Club e. V. (DARC) bietet jährlich einen Intensivlehrgang zur Erlangung der Amateurfunklizenz der Klasse E (Entry Level, Einsteiger) und auf Anfrage einen Workshop für die erweiterte Technikprüfung der Klasse A (Advanced, Fortgeschrittene) an. Diese Lizenzen berechtigen auf mehreren Kurzwellen- und UKW-Bändern zum weltweiten und regionalen Amateurfunkbetrieb.

Wer „E“ sagt, der kann auch „A“ sagen …

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Wir bieten einen einwöchigen Intensivkurs für den Amateurfunk-Technik-Upgrade von der Klasse E zur Klasse A an.

19. März 2018 um 09:00 – 23. März 2018 um 15:00
Frankfurt Fechenheim, Willmannstr. 6

Dieser Kurs wird als Workshop durchgeführt. Es gibt also keine Frontalpräsentationen und keine derartige Unterrichtsform durch Instruktoren. Die Moderatoren des Workshops leisten Hilfestellung und sind Unterstützer. Alle Teilnehmer müssen sich also vorab den Stoff „etwas“ erarbeiten.

Ohne diese Vorleistung geht es nicht! Wer dazu nicht umfänglich in der Lage ist, der braucht nicht weiter zu lesen – diese Form der Wissensvermittlung ist nicht für ihn geeignet!

Unsere Zielgruppen sind alle, die einen Upgrade auf Klasse A machen wollen oder die sich die Technik-Klasse E draufgeschafft haben und mehr wollen.

Ziel ist, das Verständnis für die richtige Beantwortung der Technikfragen Klasse A vorzubereiten und das Wissen zu vermitteln, warum eine Frage bzw. ein Problem so und nicht anders gelöst wird.

Es werden keine Fragen gepaukt; dafür gibt es entsprechende Lernprogramme. Auswendiglernen (wie es z.T. bei der Klasse E möglich war) ist bei dem Umfang der Technik Klasse A kaum bzw. nicht möglich und auch nicht zielführend: Wichtig ist der Weg, das Warum und das Wieso!

Das Wissen der Klasse E-Technik wird grundsätzlich NICHT wiederholt. Ausnahme: Zur Erläuterungen oder Begründungen der Antworten und wenn es die Gruppe nicht lähmt.

Erhebliche Eigeninitiative ist gefordert für
– das Literaturstudium vorab
– die Vorbereitung und Bearbeitung der Lernbriefe im Vorfeld
– das obligatorische Prüfungstraining (kein Workshop-Bestandteil!)

Kommunikationsfähigkeit, sich im Team zu öffnen und mitzuteilen sowie Fokussierung der Teilnehmer ist unabdingbar.

Das Vorgehen

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn (10) begrenzt, sonst ist ein Workshop nicht möglich. Kleinere Gruppen sind durchaus positiv zu bewerten: Wir können sehr viel individueller auf die Problemstellungen eingehen – ein RIESENVORTEIL für uns.

Die Basis sind 20 Lehr- und Lernbriefe von E. Moltrecht (nur intern verfügbar), das entsprechende Buch und der Fragenkatalog der BNetzA. Die Lernbriefe werden an die angemeldeten Teilnehmer mit hinreichendem zeitlichen Vorlauf verteilt. Sie versuchen die Lösungen anhand der Literatur zu erarbeiten und sie dokumentieren Probleme, Lösungswege und Ergebnisse.

Die Teilnehmer bearbeiten in wechselnden 3er- oder 4er-Gruppen jeweils einen Brief unabhängig voneinander und erläutern die Ergebnisse, Probleme sowie Lösungswege gegenseitig.

Das Pensum ist eine echte Herausforderung:
– Zwei Stunden (Präsentation, Diskussion, Pausen etc.) pro Lernbrief
– Zwei Briefe pro Vor- und zwei am Nachmittag (2 x 4 Stunden maximal)
– Bei einer Fünf-Tage-Woche ergibt das 20 Briefe pro Woche: Pensum erreicht!

Dabei bleibt wenig Zeit für Wiederholungen oder Randerläuterungen

Mindestens genau so wichtig wie Eure Vorbereitung ist Euer Feedback schon während des Workshops: Wir wollen uns so schnell wie möglich anpassen, so dass wir nicht eure Zeit und Energie verschwenden. Wie gesagt, ein völlig anderes Vorgehen im Vergleich zum Klasse-E-Kurs!

Den Rest lernen wir gemeinsam während des Workshops!

Zur Eurer Vorbereitung hier ein paar Hinweise:

Bearbeitet das Buch „Amateurfunk-Lehrgang Technik: Für das Amateurfunkzeugnis Klasse A“, Autor Eckart K. Moltrecht, Auflage, August 2016 (Bestellung z.B. http://darcverlag.de/Amateurfunklehrgang-Technik-fuer-das-Amateurfunkzeugnis-Klasse-A)
Unsere Lernbriefe, die wir gemeinsam bearbeiten, sind darauf abgestimmt. Trotzdem werden wir einige „Korrekturen“ finden

Besorgt Euch als Referenz den Fragenkatalog Klasse A: „Technische Kenntnisse“. Als Papierkopie (Bestellung z.B. http://darcverlag.de/Fragenkatalog-Klasse-A-Technische-Kenntnisse) oder als PDF (https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/Fragenkatalog/TechnikFragenkatalogKlasseAf252rId9014pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=2). Das Drucken der 140-Seitigen PDF auf einem Heimdrucker macht keinen Sinn, dann lieber Papier bestellen

Nehmt euch den AfuP unter http://www.afup.a36.de/ vor und ladet diesen auf euren Rechner. Benutzt ihn für das Klasse A Prüfungstraining. Er enthält die aktuellen Fragen und Antworten. Das gute Teil kennt ihr ja bereits von unserem Klasse E-Kurs.

Als Internet-Referenz schaut Euch die Site https://www.darc.de/einsteiger/amateurfunkausbildung/ Toll gemacht und exzellente Referenzen zu Online-Kursen und vieles mehr.

Es geht uns nicht darum eine Errata für den Fragenkatalog zu entwickeln. Aufgrund der zeitlichen Differenz Buch vs. Fragenkatlog vs. Lernbriefe werden wir zu interessanten Diskussionen kommen, die uns im Verständnis sehr viel weiter bringen. Die Klasse A Technik lässt sich nur mit extrem viel Aufwand durch Auswendiglernen bewältigen – viel einfacher ist’s, wenn man versteht worum es geht!

Für einen früheren Kurs habe einmal analysiert, in welchen Kapiteln die meisten Fragen zu finden sind bzw. wo Lernende den höchsten Aufwand betreiben müssen (nachfolgende Zahlen sind rein exemplarisch zu bewerten und erheben keinen Anspruch auf Aktualität bzw. mathematische Korrektheit). Hier das Ergebnis:

Technik Klasse A Fragen Anteile
Technik Klasse A Fragen Anteile

Die fünf Kapitel T9, T2, T8, T3, und T16 zusammen stehen für fast 40% des Aufwands. Hier müsst ihr eure Energie reinstecken und dürft aber den Rest nicht vernachlässigen!

Nimmt man die Klasse E Themengebiete mit dazu (ja, auch daraus kommen in abgewandelter Form Fragen vor), dann sieht die Welt etwas anders aus:

Technik Klasse A Fragen Anzahl
Technik Klasse A Fragen Anzahl

Mit anderen Worten, es gab 1061 Technikfragen für die Klasse A. Für die individuelle Aufwandsabschätzung sind die genauen absoluten Zahlen eigentlich nicht relevant; nur der prozentuale Anteil zählt.

Abgeschreckt? Kein Grund zur Panik oder zur Flucht! Die Zahlen sollen nur verdeutlichen, wo die wirklichen Aufwände stecken. Sie haben absolut nichts mit der persönlichen Lernsituation zu tun!

Markiert Euch einfach die Problempunkte beim Bearbeiten des Buches und die Widersprüche zum Fragenkatalog. Wir werden auf diese zwangläufig bei den Lernbriefen stoßen – so kommt Ihr zu Eurer Lösung, das Team hat einen Anteil daran und wir kommen gemeinsam weiter!

Wie geht es weiter?

Etwa vier Wochen vor unserem Workshop bekommt ihr einen Link mit Benutzerkennung und Passwort in unsere Cloud. Alle Lernbriefen und Lösungen können als PDF-Dateien, einzeln oder auch als eine dicke gepackte Datei, herunter geladen werden. Es gibt keine Geheimnisse. Das Lernen findet noch immer den Köpfen statt, nicht auf dem Papier.

Ihr solltet die Dateien in gedruckter Form mit zum Kurs bringen. Wir werden vor Ort keine Druckmöglichkeit für die erforderlichen Volumina haben. Ggf. solltet ihr einen Copy Shop aufsuchen.

Wer gewohnt ist, ausschließlich mit den Bildschirm zu arbeiten, der kann natürlich auch die PDFs per Rechner mitbringen und bearbeiten. Ehrlich gesagt, das stört aber den Lernfluss im Team – besser ist hier Papier … auch wenn wir Funker und die Umwelt schützen

Mit dem oben genannten Dokumenten (Spiegelstriche) seid ihr dann fast vollständig ausgerüstet. Papier, Schreibzeug und technisch-wissenschaftlichen Taschenrechner nicht vergessen.

Mit klarem Kopf geht’s dann um 9:00 Uhr Montags in Frankfurt Fechenheim los und sind dann am Freitag gegen Nachmittag durch … vielleicht immer noch etwas verwirrt, aber mit Sicherheit auf einem viel höheren Niveau …

Nach dem Workshop habt ihr das Verständnis für die Inhalte und könnt die Fragen begründet beantworten. Dann geht es an die Nachbereitung.

Wir bieten keine Präsenz-Repetitorien an, dafür nutzen wir die TeamViewer Online Plattform (http://www.teamvierwer.de) für Bild- und Sprachübertragung via Internet. Die Termine sprechen wir beim Workshop und per Mail ab.

Das Prüfungstraining. Ihr müsst ca. 50 Fragen innerhalb von 90 Minuten beantworten, das sind keine zwei Minuten pro Frage. Viel Zeit für Rechnerei bleibt da nicht. Nach obiger Tabelle sind etwa 70% der Fragen aus der Klasse E (vielleicht in anderer Form gestellt). Die solltet ihr aus dem Effeff beantworten können – ansonsten nochmals trainieren.

Etwa 30% (der Anteil in der Prüfung ist sicher höher) der Fragen sind neu und knackig: Üben und Lösungswege beherrschen, schnell umsetzen! Wie groß der Anteil der „alten“ Fragen und der „neuen“ Fragen genau ist, kann niemand genau sagen.

Es ist zu schaffen. Ihr müsst es nur wollen, fest daran arbeiten, dann wird es gelingen. Genau das haben Eure Vorgänger schon bewiesen und Ihr könnt das auch!

Vy 55 es 73 Das Ausbilderteam

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